Hast du dich jemals gefragt, warum sich Hunde schütteln? Dein vierbeiniger Liebling schüttelt sich nach dem Baden. Er schüttelt sich auch nach dem Schlafen oder zwischendurch. Es kann ziemlich lustig aussehen, wenn sich dein Hund von Kopf bis Fuß schüttelt. Aber warum tun Hunde das? Lass uns herausfinden, warum schütteln sich Hunde eigentlich.
Das Wichtigste vorweg
- Hunde schütteln sich, um Wasser loszuwerden.
- Schütteln hilft, Schmutz und Fremdkörper zu entfernen.
- Es kann ein Zeichen für Juckreiz oder Parasiten sein.
- Manchmal ist es einfach ein Ritual vieler Hunde.
Warum Hunde oft ihr Fell schütteln

Unsere Vierbeiner schütteln sich, weil es für sie eine effektive Methode ist, um Wasser loszuwerden. Wenn dein Hund nass ist, schüttelt er sich kräftig. Nach einem Spaziergang im Regen oder einem Bad verliert er bis zu 70 Prozent des Wassers. Das Schütteln hilft auch, die Muskeln zu entspannen. Das ganze schwere Gewicht des Wassers im Fell kann für deinen Liebling sehr unangenehm sein, daher sorgt er so dafür, dass er sich schnell wohler fühlt.
Neben dem Schütteln hilft es Hunden auch, Schmutz und Fremdkörper aus ihrem Fell zu entfernen. Hast du schon oft beobachtet, wie dein Hund nach einem Spaziergang durch den Wald sein Fell kräftig schüttelt? Er versucht damit, störende Elemente wie Grannen oder kleine Äste loszuwerden.
Hier eine Tabelle über die Gründe, warum sich Hunde schütteln:
Grund | Beschreibung |
---|---|
Wasser loswerden | Hunde schütteln sich, um das Wasser aus dem Fell zu bekommen. |
Schmutz und Fremdkörper | Schütteln hilft, Schmutz und kleine Fremdkörper wie Äste und Grannen zu entfernen. |
Juckreiz | Hunde schütteln sich, um das unangenehme Gefühl von Juckreiz zu lindern. |
Parasiten | Schütteln kann ein Zeichen für Parasiten wie Flöhe oder Ohrmilben sein. |
Stress abbauen | Schütteln hilft Hunden, Stress oder Aufregung abzubauen. |
Einige Hunde haben jedoch keinen Fellwechsel, was das Schüttelverhalten beeinflussen kann.
Hund schüttelt sich: Ist es ein normales Verhalten?

Das Schütteln des Fells gehört zum normalen Verhalten bei Hunden. Viele Hunde zeigen dieses Verhalten nach dem Schlafen oder Ruhen, um ihren Kreislauf in Schwung zu bringen. Du hast bestimmt schon oft gesehen, wie dein Hund sich nach einem Nickerchen streckt und dann kräftig schüttelt. Es ist ihre Art, den Kreislauf anzukurbeln und sich für den neuen Tag startklar zu machen.
Manchmal schüttelt der Hund sich auch aus Angst oder Aufregung. Dein Hund befindet sich in einer stressigen Situation. Er schüttelt sich, um die Spannung abzubauen. Dein Liebling versucht genau wie Menschen, unangenehme Gefühle einfach abzuschütteln.
Juckreiz oder Parasit: Warum dein Hund sich schüttelt
Juckreiz ist ein häufiger Grund, warum sich Hunde schütteln. Wenn die Haut deines Hundes juckt, versucht er durch das Schütteln, das unangenehme Gefühl loszuwerden. Juckreiz kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Dazu gehören Allergien, Hautreizungen oder Parasitenbefall.
Parasiten wie Flöhe oder Ohrmilben können Juckreiz auslösen und unangenehm sein. Dein Hund könnte sich häufig kratzen und schütteln, um die kleinen Plagegeister loszuwerden. Wenn du bemerkst, dass dein Hund sich ständig schüttelt und kratzt, könnte es Zeit sein, einen Tierarzt aufzusuchen.
Nasses Fell loswerden: Darum schütteln sich Hunde
Wenn dein Hund nach einem Bad oder einem Spaziergang im Regen nass ist, schüttelt er sich kräftig, um das Wasser loszuwerden. Hunde sind wahre Meister darin, das überschüssige Wasser aus ihrem Fell zu schütteln. Diese Technik hilft ihnen, nicht auszukühlen und das Gewicht des Wassers im Fell loszuwerden.
Du hast vielleicht bemerkt, dass Hunde sich von der Schnauze bis zur Rutenspitze schütteln. Sie beginnen oft mit dem Kopf und arbeiten sich nach hinten vor, bis auch die Schwanzspitze trocken ist. So können sie sicherstellen, dass sie möglichst viel Wasser loswerden.
Schmutz im Fell: Hund schüttelt sich häufig
Hunde lieben es, draußen zu spielen und zu toben. Dabei sammeln sie oft Schmutz und Fremdkörper im Fell. Um diese loszuwerden, schütteln sich Hunde häufig. Hast du schon einmal gesehen, wie dein Hund sich nach einem Abenteuer im Garten kräftig schüttelt? Er versucht dabei, den Schmutz und kleine Äste aus dem Fell zu entfernen.
Hier eine Liste, warum Hunde sich häufig schütteln:
- Schmutz und Dreck: Nach dem Spielen im Garten.
- Nasses Fell: Nach dem Baden oder Regen.
- Fremdkörper: Kleine Äste oder Grannen im Fell.
- Parasiten: Flöhe oder Ohrmilben.
- Juckreiz: Durch Allergien oder Hautreizungen.
Wann zum Tierarzt: Hund schüttelt sich oft

Wenn dein Hund sich oft schüttelt und dabei Anzeichen von Unwohlsein zeigt, könnte es Zeit sein, den Tierarzt aufzusuchen.
Ständiges Schütteln kann auf Krankheiten oder Parasitenbefall hindeuten. Ein Tierarzt kann feststellen, ob dein Hund an Allergien leidet. Hautprobleme oder Parasiten können ebenfalls erkannt und behandelt werden.
Vergiss nicht, deinen Hund regelmäßig impfen zu lassen. So schützt du ihn vor Krankheiten, die sonst zu ungewöhnlichem Verhalten führen könnten.
Hund schüttelt sich: Fellpflege und Parasitenbekämpfung
Regelmäßige Fellpflege hilft, sicherzustellen, dass dein Hund das Fell nicht ausgiebig schütteln muss, um sich wohlzufühlen. Bürste das Fell deines Hundes regelmäßig, besonders während des Fellwechsels. So verhinderst du, dass sich Schmutz und Fremdkörper ansammeln.
Achte auch auf Anzeichen von Parasitenbefall. Flöhe, Zecken und Ohrmilben können Juckreiz auslösen und unangenehm für deinen Hund sein. Ein regelmäßiger Check und die richtige Pflege helfen, diese Plagegeister fernzuhalten.
Häufig gestellte Fragen und Antworten
Warum schütteln sich Hunde nach dem Baden?
Nach dem Baden schüttelt sich dein Hund kräftig, um bis zu 70 Prozent des Wassers loszuwerden. Das Ausschütteln sorgt dafür, dass der Hund sich wieder wohlfühlt und nicht auskühlt. Hunde schütteln nicht nur das ganze Fell, sondern auch ihren Pelz kräftig.
Kann häufiges Schütteln auf gesundheitliche Probleme hinweisen?
Häufiges Ausschütteln des Fells kann auf gesundheitliche Probleme hinweisen. Juckreiz durch Parasiten oder eine Ohrenentzündung sind mögliche Ursachen. Wenn dein Hund sich oft und ohne erkennbaren Anlass schüttelt, könnte das Schütteln ein Zeichen für Unwohlsein sein. Ein Besuch beim Tierarzt klärt die Ursache.
Warum schütteln sich Hunde, wenn sie aufgeregt sind?
Hunde schütteln sich, um Stress oder Anspannung abzubauen. Beim Hund kann das Schütteln nach einer aufregenden Situation auftreten. Ein Besuch beim Tierarzt oder das Lernen eines neuen Befehls verursacht Stress. Durch das Schütteln kommt der Hund wieder in einen entspannten Zustand. Danach kann er den neuen Tag starten.
Wie kann ich verhindern, dass mein Hund sich ständig schüttelt?
Regelmäßige Fellpflege und das Entfernen von Schmutz und Grannen helfen, ständiges Schütteln zu verhindern. Dies kann auch Rückenschmerzen vorbeugen. Achte auf Parasiten, die Juckreiz auslösen können. Bürste deinen Hund besonders während des Fellwechsels und kontrolliere seine Pfoten und Ohren regelmäßig, um Fremdkörper zu entfernen.
Gibt es bestimmte Rassen, die sich mehr schütteln?
Ja, Hunde mit langem Fell oder dichten Unterwolle, wie Golden Retriever oder Berner Sennenhunde, schütteln sich häufiger. Diese Rassen verlieren mit dem Schütteln mehr Schmutz und Wasser aus ihrem Fell. Auch Hunde mit langen Ohren schütteln sich oft wegen höherer Anfälligkeit für Ohrenentzündungen.
Fazit
Warum schütteln sich Hunde? Es gibt viele Gründe, warum sich dein Hund schüttelt. Hunde schütteln sich, um Wasser, Schmutz und Fremdkörper loszuwerden.
Auch Juckreiz wird durch das Schütteln gelindert, was Hunde wohler fühlen lässt. Beobachte das Verhalten deines Hundes und achte auf Anzeichen von Unwohlsein. So bleibt dein vierbeiniger Liebling gesund und glücklich.